G e d e n k m ü n z e n  
 
Slowenien
Die Randprägung der slowenischen 2‐Euro‐Gedenkmünzen lautet :

(Slowenien)
Bild Land Ausgabedatum Anlass Ref. Auflage  
 
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Slowenien 25. Mrz. 2007 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags von Rom 20001
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Beschreibung : Der Vertrag von Rom genannte Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (ursprünglich Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft genannt und im Dezember 2009 in den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union umbenannt) wurde am 25. März 1957 von Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden im Konservatorenpalast in Rom unterzeichnet. Er trat am 1. Januar 1958 in Kraft. Zeitgleich wurden zwei weitere Verträge geschlossen, der Vertrag zur Europäische Atomgemeinschaft, mit dem EURATOM gegründet wurde, und das Abkommen über gemeinsame Organe für die Europäischen Gemeinschaften, das festlegte, dass die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) und die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) eine gemeinsame parlamentarische Versammlung (jetzt Europäisches Parlament), einen gemeinsamen Gerichtshof, sowie einen gemeinsamen Wirtschafts‐ und Sozialausschuss haben. Am 5. Mai 2006 kündigten EU‐Kommissar Joaquín Almunia und der Vorsitzende der Euro‐Gruppe, Jean‐Claude Juncker, die erste länderübergreifende 2‐Euro‐Gedenkmünze an aus Anlass des 50‐jährigen Jahrestags des Vertrags von Rom. Die Münzdirektoren des italienischen Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato, der spanischen Prägeanstalt Real Casa de la Moneda und der Münze Österreich AG trafen sich in Wien zum Ideenaustausch. Der Graveur Helmut Andexlinger erhielt den Auftrag, die präsentierten Umsetzungsideen zu einem "Gemeinschaftsentwurf" zusammenzuführen, und fertigte nach Entwurfsfreigabe das Modell der Münze an. Auf ihr ist der Vertrag mit den Unterschriften der Vertreter der sechs Gründerstaaten dargestellt, umrahmt durch das von Michelangelo entworfene Pflastermuster des Kapitolsplatzes in Rom, dem Ort der Unterzeichnung.
Nationale Besonderheit : Oben sind der Ausgabeanlass "RIMSKA POGODBA" (Vertrag von Rom) und "50 LET" (50 Jahre), über dem Vertragsdokument "EVROPA" (Europa) dargestellt, unten "2007" sowie der Landesname "SLOVENIJA" (Slowenien). Die Münze wurde ohne Münzzeichen von der finnischen Münzstätte Suomen Rahapaja OY in Vantaa geprägt.
 
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Slowenien 26. Mai 2008 500. Geburtstag Primož Trubars 20001
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Beschreibung : Primož Trubar (1508‐1586) kam in Triest bei Bischof Pietro Bonomo mit humanistischem Gedankengut und mit der Reformation in Berührung. Anfang der 1530er‐Jahre predigte er als Vikar des Bischofs Christophorus Rauber in Ljubljana in slowenischer Sprache. Wegen seiner Hinwendung zum Protestantismus wurde er 1547 von der römisch‐katholischen Kirche exkommuniziert und ging ins Exil nach Deutschland. Als Diakon in Rothenburg ob der Tauber veröffentlichte er 1550 das erste Buch in slowenischer Sprache "Catechismus In der Windischenn Sprach". 1553‐1561, mittlerweile evangelischer Pfarrer in Kempten, übersetzte er das Neue Testament aus der Lutherbibel ins Slowenische. 1567 wurde er Pfarrer in Derendingen bei Tübingen, wo er 1586 starb. Sein Grab in der St.‐Gallus‐Kirche wird häufig von slowenischen Gruppen besucht, die in ihm den Reformator und/oder den Begründer des slowenischen Schrifttums ehren. Die Münze zeigt ihn, der auch auf der slowenischen 1‐Euro‐Münze abgebildet ist, gemäß einer Büste des bosnisch‐slowenischen Bildhauers Mirsad Begič. Auf der linken Seite sind der Name "PRIMOŽ TRUBAR" sowie seine Lebensdaten "1508 • 1586" dargestellt, rechts "SLOVENIJA 2008" (Slowenien 2008). Das Design stammt von Maja Licul und Miljenko Licul, das Gipsmodell schuf Janez Boljka. Gefertigt wurde die Münze ohne Münzzeichen von der niederländischen Prägestätte Koninklijke Nederlandse Munt in Utrecht.
 
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Slowenien 05. Jan. 2009 10 Jahre Wirtschaft‐ und Währungsunion (WWU) 20001
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Beschreibung : 1972 wurde der Europäische Wechselkursverbund geschaffen, um die Schwankungen zwischen den Währungen zu begrenzen. 1975 definierte man über einen Währungskorb die Europäische Währungseinheit (ECU) und 1979 entstand das Europäische Währungssystem. 1990 begann die erste Stufe der Europäischen Wirtschafts‐ und Währungsunion (WWU), 1994 die zweite Stufe, in der das Europäische Währungsinstitut die Gründung der Europäischen Zentralbank (EZB) vorbereitete. 1996 propagierte die Europäische Kommission das Währungskürzel €. Mit der dritten Stufe der WWU wurden 1999 alle Teilnehmerwährungen durch Wechselkursparität mit dem Euro verbunden. Im Februar 2008 wurde in einer Online‐Abstimmung aus fünf Vorschlägen des Gestaltungswettbewerbs zur WWU‐Gemeinschaftsausgabe der favorisierte Entwurf bestimmt: Die von Georgios Stamatopoulos gestaltete Münze zeigt als stilisierte menschliche Figur ein Strichmännchen auf dem Rohling einer unregelmäßig geformten antiken Münze, dessen linker Arm durch das €‐Symbol verlängert wird. So soll der Weg vom Tauschhandel archaischer Zeiten zur Europäischen Wirtschafts‐ und Währungsunion (WWU) symbolisiert werden. Unterhalb des €‐Symbols sind die Initialen "ΓΣ" des Designers dargestellt und die Jahreszahlen "1999‐2009".
Nationale Besonderheit : Oben steht der Name des Ausgabestaats "SLOVENIJA" (Slowenien), das Akronym des Ausgabeanlasses unten ist "EMU". Die Münze wurde ohne Münzzeichen bei der finnischen Münzstätte Suomen Rahapaja OY in Vantaa geprägt.
 
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Slowenien 10. Mai 2010 200 Jahre Botanischer Garten in Ljubljana 20001
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Beschreibung : Die von Gorazd Učakar gestaltete und von der finnischen Münzstätte Suomen Rahapaja OY in Vantaa ohne Münzzeichen geprägte Münze nennt kreisförmig das Thema "200 LET•BOTANIČNI VRT•LJUBLJANA•" (200. Jahre Botanischer Garten Ljubljana) und "SLOVENIJA 2010" (Slowenien 2010). Im Inneren ist der seit dem Pleistozän existierende endemische Doldenblütler "HLADNIKIA PASTINACIFOLIA" dargestellt, der vom Gründer des Botanischen Gartens in Ljubljana, Franz von Paula Hladnik (1773‐1844), entdeckt wurde.
 
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Slowenien 21. Mrz. 2011 100. Geburtstag des Nationalhelden Franc Rozman — Stane 20001
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Beschreibung : Franc Rozman (1911‐1944) kämpfte als Partisanenkommandant während des Zweiten Weltkriegs für die Befreiung Sloweniens von der deutschen Besatzung. Der unten abgebildete fünfzackige Stern symbolisiert die slowenische Befreiungsfront, der Rozman angehörte. In drei senkrechten Zeilen steht oben rechts "FRANC ROZMAN STANE". Daneben werden (zweizeilig waagerecht) seine Lebensdaten "1911" und "1944" genannt, darunter waagerecht das Ausgabeland "SLOVENIJA" (Slowenien) und senkrecht das Ausgabejahr "2011". Der Münzentwurf stammt von Edi Berk, die Prägung erfolgte ohne Münzzeichen bei der finnischen Münzstätte Suomen Rahapaja OY in Vantaa.
 
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Slowenien 03. Jan. 2012 10 Jahre Euro‐Bargeld 20001
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Beschreibung : Anlässlich des zehnten Jahrestages des endgültigen Übergangs zum Euro, nämlich seiner Einführung als Bargeld, gaben alle 17 EU‐Länder, die den Euro als offizielles Zahlungsmittel nutzen, eine gemeinschaftliche 2‐Euro‐Gedenkmünze aus. Es standen fünf Motive zur Auswahl, für die man in einem Onlinevoting abstimmen konnte. Das Ergebnis stand am 30. Juni 2011 fest: Der realisierte Münzentwurf stammt von Helmut Andexlinger und zeigt in der Mitte einen vom Euro‐Symbol überlagerten Globus. Das Euro‐Zeichen verdeutlicht, dass der Euro als neue Gemeinschaftswährung zu einem europa‐ und weltweit außerordentlich wichtigen Faktor wurde und sich in den letzten zehn Jahren zu einem globalen Akteur im internationalen Währungssystem entwickelt hat. Die um den stilisierten Globus herum angeordneten Bildelemente stellen nach den Worten des Designers die Idee dar, dass der Euro mehr Möglichkeiten für Unternehmen und Märkte bietet und damit die wirtschaftliche Stabilität sichert, da in diesem Umfeld Investitionen gefördert werden: Symbol Fabrik für Industrieproduktion und Frachtschiff für Handel. Davon profitieren wiederum die Bürgerinnen und Bürger, indem mehr qualitativ hochwertige Arbeitsplätze zur Verfügung stehen und der Euro zu stabileren Verbraucherpreisen führt: Symbol einer vierköpfigen Familie und dreier Wohnhäuser. Dieses Umfeld stärkt wiederum das Finanzwesen (Symbol Eurotower in Frankfurt/M.) und regt innovative Investitionen an (Symbol zweier Windräder). Dies alles ergibt einen Kreislauf, dessen zentrales Element der Euro darstellt. Unten sind die Jahreszahlen "2002" und "2012" dargestellt.
Nationale Besonderheit : Oben steht der Name des Ausgabestaats "SLOVENIJA" (Slowenien). Die Münze wurde ohne Münzzeichen von der slowakischen Münzstätte Mincovňa Kremnica, š.p. in Kremnica geprägt.
 
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Slowenien 04. Feb. 2013 800. Jahrestag des ersten Besuchs der Höhlen von Postojna 20001
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Beschreibung : Die Gedenkmünze würdigt den 800. Jahrestag des ersten belegten Besuchs der Höhlen von Postojna (Adelsberger Grotte), eines riesigen Systems von Tropfsteinhöhlen im Karst. Der touristisch erschlossene Teil umfasst mehr als 20 km an Höhlengängen. Dargestellt sind im Höhleninneren zwei massive Stalagmiten. Die halbkreisförmige Inschrift lautet "POSTOJNSKA JAMA·1213‐2013·SLOVENIJA" (Postojna‐Höhlen 1213‐2013 · Slowenien). Geprägt wurde die von Matevž Zalar entworfene Münze ohne Münzzeichen von der slowakischen Prägeanstalt Mincovňa Kremnica š.p. in Kremnica.
 
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Slowenien 17. Nov. 2014 600. Jahrestag der Krönung Barbara von Cillis 20001
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Beschreibung : Am 8. November 1414 wurden Sigismund von Luxemburg und Barbara von Cilli in Aachen zum Königspaar des Heiligen Römischen Reiches gekrönt. Bereits seit 1408 war Barbara Königin von Ungarn und Kroatien. 1408 gründete das Königspaar nach dem Vorbild des St. Georg‐Ordens den Drachenorden. Bis 1415 nahm Barbara an der Seite Sigismunds am Konzil von Konstanz und 1429 am Luzker Kongress teil. 1433 wurde sie römisch‐deutsche Kaiserin, 1437 ‐ kurz vor dem Tod Sigismunds ‐ zudem Königin von Böhmen. Neben ihrem großen politischen Einfluss (1412‐1418 fungierte sie mehrfach als Statthalterin ihres Mannes in Ungarn) hatte sie auch einen Ruf als Astrologin und Alchemistin. 1451 starb sie im böhmischen Mělnik an der Pest und wurde in der Fürstengruft im Veitsdom in Prag beigesetzt (Sigismund ruht in der Domkirche in Oradea). Barbara Celjska (so ihr slowenischer Name) ist schraffiert dargestellt mit einem Tatzenkreuz auf dem Haupt, einem Zepter und den drei sechszackigen Sternen der Grafen von Cilli, die ursprünglich dem Wappen der Grafen von Heunburg entstammen und heute das Wappen Sloweniens zieren. Der Name des Ausgabestaats "SLOVENIJA" (Slowenien) ist ‐ schräg ansteigend ‐ links, ihr Name "BARBARA CELJSKA" und die Jahreszahlen "1414‐2014" sind rechts zu sehen. Gestaltet wurde die Münze von Primož Fijavž, Boštjan Botas Kenda sowie Peter Rauch und geprägt ohne Münzzeichen von der niederländischen Prägeanstalt Koninklijke Nederlandse Munt in Utrecht.
 
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Slowenien 09. Nov. 2015 Emona ‐ Ljubljana 20001
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Beschreibung : Emona, an der Stelle des heutigen Ljubljana, war ein vor 2000 Jahren gegründetes Militärlager (lat. Castrum). Das von Matej Ramšak gestaltete Münzmotiv bilden eine Buchstabenkomposition des Wortes "EMONA" bzw. "AEMONA" und eine stilisierte Darstellung des Grundrisses der Siedlung. Das doppelte "M" bedeutet in der Römischen Zahlschrift "2000". Halbkreisförmig wird mit "EMONA LJUBLJANA SLOVENIJA 2015" unten rechts der Anlass (Emona Lubljana), Slowenien als Ausgabestaat und das Prägejahr genannt. Geprägt wurde die Münze ohne Münzzeichen von der slowakischen Prägeanstalt Mincovňa Kremnica š.p. in Kremnica.
 
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Slowenien 07. Dez. 2015 30 Jahre EU‐Flagge 20001
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Beschreibung : Seit 1950 befasste sich der Europarat mit der Gestaltung einer Flagge für Europa. Der Vorschlag, das Emblem der von Richard Coudenhove‐Kalergi 1922 gegründeten Paneuropa‐Union zu übernehmen, wurde wegen dessen vermeintlich christlicher Symbolik abgelehnt. 1955 einigte man sich auf die am 29. Juni 1985 auch von der Europäischen Gemeinschaft übernommene Europaflagge mit den zwölf (eine Zwölfzahl gilt als Zeichen der Vollkommenheit) goldenen Sternen in kreisförmiger (Einheit symbolisierender) Anordnung auf blauem Hintergrund. Anlässlich des dreißigjährigen Bestehens der EU‐Flagge gaben alle 19 EU‐Länder, die den Euro als offizielles Zahlungsmittel nutzen, eine gemeinschaftliche 2‐Euro‐Gedenkmünze aus. Es standen fünf Motive zur Auswahl, für die man in einem Onlinevoting abstimmen konnte. Das Ergebnis stand am 28. Mai 2015 fest. Der realisierte Münzentwurf stammt von Georgios Stamatopoulos, Münzdesigner bei der Bank von Griechenland, dessen Initialen "ΓΣ" rechts unten zu sehen sind. Er zeigt zwölf stilisierte Personen im Kreis um eine Europaflagge mit den zwölf Eurosternen.
Nationale Besonderheit : Oben steht der Name des Ausgabestaats "SLOVENIJA" (Slowenien), gefolgt von den Jahreszahlen "1985‐2015". Die Münze wurde ohne Münzzeichen von der italienischen Prägestätte Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato in Rom gefertigt.
 
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Slowenien 20. Jun. 2016 25. Jahrestag der Unabhängigkeit der Republik Slowenien 20001
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Beschreibung : Die von Jerney Kejžar gestaltete Münze stellt unter den Schriftzügen "25 LET" (25 Jahre) und "REPUBLIKA SLOVENIA" (Republik Slowenien) mit den Worten "dočákat' dan" (warten auf den Tag) einen Auszug aus der slowenischen Nationalhymne Zdravljica dar, in der Handschrift des Dichters France Prešeren (1800‐1849). Unten ist das Ausgabejahr "2016" angegeben. Die Münze wurde ohne Münzzeichen von der italienischen Prägestätte Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato in Rom gefertigt.
 
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Slowenien 02. Feb. 2017 10. Jahrestag der Einführung des Euro in Slowenien 20001
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Beschreibung : Das von Matej Ramšak gestaltete Münzmotiv zeigt zehn fliegende Schwalben, die einen Kreis bilden. Schwalben gelten wegen ihrer den Frühling ankündigenden Rückkehr vom Vogelzug als gutes Omen. Unten steht halbkreisförmig "10 LET SKUPNE EVROPSKE VALUTE" (10 Jahre europäische Währung), oben "SLOVENIJA 2017" (Slowenien 2017). Geprägt wurde die Münze ohne Münzzeichen von der slowakischen Prägeanstalt Mincovňa Kremnica š.p. in Kremnica.
 
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Slowenien 14. Mai 2018 Weltbienentag 20001
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Beschreibung : Der auf Antrag Sloweniens von den Vereinten Nationen zum Weltbienentag proklamierte 20. Mai erinnert an den Geburtstag Anton Janschas (1734‐1773), des Pioniers der modernen Imkerei, der 1770 von Kaiserin Maria Theresia zum Lehrer der Bienenzucht an der Theresianischen Imkerschule im Wiener Augarten berufen wurde. Die von Janez Bizjak gestaltete Münze zeigt ‐ in Form einer Weltkugel ‐ eine Bienenwabe mit teilweise verdeckelten Honigzellen, die grob stilisierten Umrisse Europas, einen Großteils Afrikas sowie angrenzender Gebiete ‐ von Vorderasien bis zum arktischen Nordamerika mit Grönland ‐ bilden. Links oben steht der Schriftzug "SVETOVNI DAN ČEBEL" (Weltbienentag) und rechts unten "SLOVENIJA 2018" (Slowenien 2018). Die Münze wurde ohne Münzzeichen von der italienischen Prägestätte Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato in Rom gefertigt.
 
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Slowenien 25. Nov. 2019 100 Jahrestag der Gründung der Universität Ljubljana 20001
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Beschreibung : Die von Daniela Vidmar Podboj und Tomaz Podboj gestaltete Münze zeigt das quadratische Logo der Universität Ljubljana unter dem Schriftzug "100 LET UNIVERZE LJUBLJANA" (100 Jahre Universität Ljubljana). Rechts unten steht "SLOVENIJA 2019" (Slowenien 2019). Die Münze wurde ohne Münzzeichen von der italienischen Prägestätte Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato in Rom gefertigt.
 
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Slowenien 23. Dez. 2020 500. Geburtstag von Adam Bohorič 20002
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Beschreibung : Adam Bohorič (∼1520‐1598) aus Reichenburg in der Untersteiermark (heute Brestanica in Slowenien) studierte an der Artistenfakultät der Leucorea in der Lutherstadt Wittenberg als Schüler Philipp Melanchthons. Tätig als Schulleiter, Autor und Philologe, veröffentlichte er 1584 auf Lateinisch die erste slowenische Grammatik, mit dem Titel Arcticae horulae succisivae (Freie Winterstunden; slowenischer Titel: Proste zimske urice). Der darin enthaltene Bibelvers aus dem Römerbrief von Paulus von Tarsus "Omnis lingua confitebitur Deo." (Röm 14,11; lt. Luther‐Bibel: Alle Zungen sollen Gott bekennen) bildet das Motiv der Gedenkmünze, zusammen mit der ihn überlagernden slowenischen Übersetzung "Vſaki jesik bode Boga ſposnal." in dem nach dem Autor benannten, bis ins 19. Jahrhundert in der slowenischen Literatur gebräuchlichen Alphabet Bohoričica, mit rundem ("s") und langem s ("ſ"). Links und oben steht "ADAM BOHORIČ 1520 | SLOVENIJA 2020" (Slowenien 2020). Die Münze wurde gestaltet von Lana Semečnik und ohne Münzzeichen gefertigt in der italienischen Prägestätte Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato in Rom.
 
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Slowenien 25. Okt. 2021 200 Jahre krainisches Landesmuseum 20002
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Beschreibung : Mit dem Tod Heinrichs von Kärnten fiel die Mark Krain 1335 an Habsburg und Laibach wurde Hauptstadt des ‐ ab 1364 als Herzogtum bezeichneten ‐ Gebiets, das zum Heiligen Römischen Reich zählte und als Teil Innerösterreichs galt. Am 5. Oktober 1821 wurde im Krainer Landtag beschlossen, ein Landesmuseum einzurichten, das Krainisch Ständische Museum ‐ heute gilt es als die älteste wissenschaftliche und kulturelle Institution Sloweniens. Von Kaiser Franz I. wurde die Bewilligung erteilt, die Sigmund Zois von Edelstein’sche Mineraliensammlung anzukaufen. 1826 in Krainisches Landesmuseum umbenannt, erfolgte dessen Eröffnung in Laibach am 4. Oktober 1831. Es befand sich im Gebäude des Lyzeums Caesareo Regii Lyceum Labacense, neben dem Dom St. Nikolaus. Der Naturforscher Franz von Hohenwart (1771‐1844) übergab große Teile seiner Naturalien‐ und Mineraliensammlung dem Museum. Zu Ehren des Thronfolgers der österreichisch‐ungarischen Monarchie, Rudolf, wurde das Museum 1882 in Krainisches Landesmuseum ‐ Rudolfinum umbenannt. Im gleichen Jahr erwarb das Museum die frisch geborgene bronzene Watscher Situla illyrischen Ursprungs, die auf das 5. Jahrhundert v. Chr. datiert und der Hallstattzeit zugeordnet wird. Sie ist jetzt eines der bedeutendsten Exponate eines am 2. Dezember 1888 eröffneten Museums, das nach der 1918 erfolgten Gründung des Königreichs Jugoslawien 1921 als Nationalmuseum und seit der Unabhängigkeit Sloweniens im Jahr 1991 als Nationalmuseum Sloweniens firmiert. Sein Logo nimmt Bezug auf die Situla von Watsch. Die vier konzentrischen Kreisbögen des Logos greift die Münzgestalterin Lana Semečnik als Motiv auf und ergänzt sie mit den slowenischen und deutschen historischen Namen und dem Gründungsjahr des Museums zu konzentrischen Kreisen: "KRANJSKI STANOVSKI MUSEJ KRAINISCH STÄNDISCHES MUSEUM", "1821 DEŽELNI MUZEJ ZA KRANSJSKO", "KRAINISCHES LANDESMUSEUM RUDOLFINUM" sowie "SLOVENIJA 2021" für den Ausgabestaat Slowenien und das Ausgabejahr. Gefertigt wurde die Münze ohne Münzzeichen von der slowakischen Prägeanstalt Mincovňa Kremnica š.p. in Kremnica.
 
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Slowenien 02. Mrz. 2022 150. Geburtstag des Architekten Jože Plečnik 20002
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Beschreibung :  
 
 
 
 
 
 
 
Referenzen :
20001 Bilder mit freundlicher Genehmigung der ECB ‐ Mail vom 20.Feb.2020
© "European Central Bank"
20002 Daten gespiegelt von Wikipedia Seite "2‐Euro‐Gedenkmünzen"
mit freundlicher Unterstützung der Macher dieser Seite.
20003 Bilder mit freundlicher Genehmigung von H...... Hamburg  20004 Kolorierte Versionen der Gedenkmünze im Umlauf.
Allerdings sehen die EU‐rechtlich‐technischen Spezifikationen die Verwendung eines Farbaufdrucks nicht vor, jedoch werden sie von der EU toleriert, zumal sie nur in kleiner Stückzahl hergestellt und gesonders verpackt und damit dem Grunde nach nicht als Zahlungsmittel gebraucht werden.
20005 vergrößerte Bilder mit freundlicher Genehmigung von Gerd Seyffert
© "Gerd Seyffert 2021"
20006 entfällt 
20007 Bilder durch Münzen Kreuzberg
© 2021 "Münzen Kreuzberg"
20008 vergrößerte Bilder durch Münzen Kreuzberg
© 2021 "Münzen Kreuzberg"